
Im Rahmen der Klima Modell Region veranstaltete der REV für seine Mitgliedsgemeinden in Zusammenarbeit mit der Fahrschule Friesenbichler ein Spritsparfahrtraining, bei dem die Vorteile einer energieeffizienten Fahrweise kompakt vermittelt wurden:
Zahlreiche Gemeindevertreter nahmen an dieser sehr gelungenen Veranstaltung teil, weitere Termine für das Jahr 2012 sind geplant.
Im nachfolgenden noch ein kleines Quiz für Sie, testen Sie Ihr Wissen:
Auflösung:
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05.05.2011
Visionen
Nach den Ergebnissen der IST-Analyse unseres Bezirkes war der nächste Schritt die Erarbeitung einer gemeinsamen Zukunftsvision und darauf abgestimmte Maßnahmen (mittel- bis langfristig).
Daher fand am 5. Mai 2011, Gastgeber war diesmal Bgm. Wolfgang Putsche, im Volksheim in Wartberg ein Workshop zum Thema "Zukunfsvisionen - Maßnahmen für Klima Modell Region" statt.
Jochen Graf gab einen Überblick über die Ergebnisse der IST-Analyse, Karl Puchas von der Lokalen Energieagentur führte durch den Workshop.
Aufgrund der zahlreichen Teilnahme der VertreterInnen der Gemeinden war es ein spannender und sehr produktiver Workshop.
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03.05.2011
Um den internationalen ExpertInnenaustausch zu ermöglichen, lud das Lebensministerium und der Klima- und Energiefonds zu einer hochkarätig besetzten Informations- und Diskussionsveranstaltung ein.
Die Tagung war einen Blick über die Grenzen: ReferentInnen der Klima- und Energie-Modellregionen aus Dänemark, Deutschland und der Schweiz präsentierten die Herausforderungen, denen sie sich stellen mussten. Weiters gaben sie einen Überblick über beschrittene Lernprozesse sowie bewährte Vorgehensweisen und Geschäftsmodelle.
Österreichische Erfahrungsberichte ausgewählter Klima- und Energie-Modellregionen und eine Abschlussdiskussion rundeten diesen Tag ab.
Klima- und Energiemodellregions Manager mit Umweltminister Niki Berlakovich
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07.04.2011
Im Rahmen des Projektes Klima Modell Region Mürzzuschlag wurden am 7. April 2011 Gewerbebetriebe des Bezirkes Mürzzuschlag zur Präsentation der Ergebnisse der IST - Analyse eingeladen.
Einerseits ging es um die Ergebnispräsentation mit anschließender Diskussion, andererseits lag das Bestreben aber ganz klar auf dem Fokus, aus diesen Erkenntnissen auch Maßnahmen für die Region zu erarbeiten.
Als zweiten Schwerpunkt dieser Veranstaltung gab es die Möglichkeit, Informationen über das Projekt "ÖKOPROFIT" zu erhalten. Dazu präsentierte Frau Mag. Lydia Schäfer-Roth das Projekt.
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18.02.2011
Im Rahmen der Klima- und Energie Modell Region Mürzzuschlag erfolgte in den letzten Monaten eine IST - Analyse für den gesamten Bezirk Mürzzuschlag durch die Lokale Energieagentur Feldbach (LEA).
Dabei wurden neben dem derzeitigen Energiebedarf für Strom, Wärme und Treibstoffe auch die regionalen Energiepotentiale für Biomasse, Solarenergie, Wind- und Wasserkraft untersucht. Die ersten Ergebnisse der Arbeiten wurden am 17. Februar 2011 im Rahmen einer Bürgermeisterversammlung in Kindberg präsentiert.
In Summe werden im Bezirk Mürzzuschlag 192 Millionen Euro pro Jahr für Energie ausgegeben. Davon tragen jedoch nur 60 Millionen zur regionalen Wertschöpfung bei, der Rest muss für Energieimporte aufgewendet werden.
Die Industrie- und Gewerbebetriebe sind die dominante Verbrauchsgruppe in der Region, nahezu 60 % des gesamten Energiebedarfs des Bezirkes werden in diesem Sektor benötigt. Rund 37 % entfallen auf die privaten Haushalte und Wohngebäude, die restlichen 3 % auf die Bereiche Landwirtschaft und öffentliche Verwaltung. Mehr als die Hälfte der gesamten Energie wird im Bezirk für Wärme (55 %) benötigt, jeweils ca. 22 % für Strom bzw. Treibstoffe.
Aufgrund der waldreichen Flächen im Bezirk Mürzzuschlag liegt das größte Energiepotential im Bereich der forstwirtschaftlichen Biomasse. Die Ressourcen für eine regionale Versorgung in den Bereichen Wärme (Biomasse, thermische Solarenergie) und Strom (Photovoltaik, Kleinwasser- und Windkraft) sind vorhanden. Lediglich für die Treibstoffversorgung sind mittels der derzeit vorhandenen Technologien die Ressourcen nicht ausreichend vorhanden. In diesem Bereich könnten jedoch eine zukünftige Stromproduktion für den Einsatz von E-Mobilität herangezogen werden. Derzeit werden ca. 22 % des regional vorhandenen Energiepotentials genutzt und rund 36 % des gesamten Energiebedarfs durch regionale Energieträger bereitgestellt.
Zusätzlich zur Energiebedarfs- und potenzialanalyse wurde mit der Bevölkerung eine umfassende Energie - Fragebogenaktion durchgeführt. Auszugsweise einige Ergebnisse der Erhebung:
Fast 1.000 private Haushalte sowie die 16 Gemeinden des Bezirkes nahmen an dieser Erhebung teil und lieferten somit einen wertvollen Beitrag für die Gestaltung der Energiezukunft des Bezirkes Mürzzuschlag.
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05/2010
Unter diesem zukunftsweisenden Projekttitel hat der Regionale Entwicklungsverband Mürzzuschlag (REV) beim Klima- und Energiefonds eingereicht und wurde als eine von 37 österreichischen Regionen ausgewählt, um den Bezirk Mürzzuschlag als Klima und Energie Modell Region zu positionieren. Österreichweit werden dafür 2,6 Millionen Euro vom Klimafonds zur Verfügung gestellt.
„Mit diesem Programm wollen wir nicht nur die Energieunabhängigkeit der Region fördern, sondern auch Signale für ein Umdenken in Richtung nachhaltiger Energieversorgung setzen und Wertschöpfung in die Region zurückholen“ betont Projektleiter Jochen Graf vom REV.
Ziel der ersten Projektphase, die vom REV durchgeführt wird, ist die Erstellung eines regionalen Energiekonzeptes, in dem die Stärken und Schwächen der Gemeinden des Bezirkes Mürzzuschlag in der Energiepolitik erhoben werden. Dabei werden alle öffentlichen Gebäude auf Sparpotentiale untersucht und die regionalen Potentiale von erneuerbaren Energien ausgelotet.
„Es ist uns aber auch sehr wichtig, dass die privaten Haushalte der Region von Anfang an eingebunden werden, indem sie mittels Fragebogen zu energierelevanten Themen befragt werden. Auch diese Ergebnisse der Haushaltsbefragungen werden in die regionale Energiestrategie fliesen und sollen in einer zweiten Projektphase von einem(r) Klima- und Energie Modell-Regionen ManagerIn in die Praxis umgesetzt werden“, erklärt die Geschäftsführerin des REV, Andrea Steiner.
Der Regionale Entwicklungsverband (REV) will den Bezirk Mürzzuschlag in die Energieunabhängigkeit führen.